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| Die Lösung |
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In meinem Konzept stellt sich die gleiche Situation wie folgt dar: Staatsbank
Das Symbol (Gebäude) steht nicht mehr für die Arbeitslosenversicherungskasse, sondern für die Staatsbank. Bei einem geschlossenen (Geld-)Kreislauf gibt es keinen Anfang und kein Ende, man muß halt mit der Beschreibung irgendwo beginnen. Ich gehe hier davon aus, daß sich in der Kasse der Staatsbank eine Geldmenge von 15 Geldeinheiten (GE) befindet. Die AL und der Produzent haben zunächst kein Geld (Tabelle Zeile 1). Die Staatsbank führt für jeden Bürger ein Konto. Die Kontostände der AL bleiben in diesem Modellbeispiel auf Null, weshalb ich auf die Darstellung verzichte. Das (Guthaben-)Konto des Produzenten ist in der rechten Spalte dargestellt. Die gesamte Geldmenge beträgt in der Folge 15 GE. Der Kassenbestand in der Staatsbank ist die absolute Obergrenze für den aktuellen Staatshaushalt. Alle Konten stehen zunächst auf Null. In diesem System gibt es kein Arbeitslosengeld, statt dessen Bürgergeld. Es braucht niemand seine Bedürftigkeit nachzuweisen. Das macht die Sache durch Wegfall des bürokratischen Aufwandes, d. h. Definition von Bedürftigkeit, Art der Nachweise, Entwicklung und Auswertung von Formularen etc., sehr einfach. Nun zahlt die Staatsbank jedem Bürger 5 GE Bürgergeld (Zeile 2). Jetzt kaufen sich die AL Waren vom Produzenten und bringen ihr Geld zu ihm. Der Produzent hat nun die gesamte von der Staatsbank ausgegebene Geldmenge (Zeile 3). Nach diesem Konzept hat niemand Abgaben an den Staat zu entrichten, also keine Steuern, keinen Beitrag zur AL-Versicherung, keinen Beitrag zur Rentenversicherung, keinen Beitrag zur Krankenversicherung - einfach nichts. Der Produzent möchte sein Geld natürlich sicher verwahren. Ein weiteres Argument dafür wäre die Möglichkeit des bargeldlosen Zahlungsverkehrs. Ein Kaufhaus z.B. könnte zwar den Lohn für die Mitarbeiter im Haus bar bezahlen, für die Lieferanten aber ist der bargeldlose Zahlungsverkehr von erheblichen Vorteil. Auch aus diesem Grund wird man das Geld aus den Kassen sicher täglich zur Bank bringen. Ich bin mir nicht sicher ob in der Realität diese "Antriebe" dafür ausreichen werden, um die Hortung größerer Geldbeträge zu verhindern. Deshalb habe ich als zusätzliche Motivation, einen, wenn auch nur bescheidenen Zins vorgesehen. Meine Vorstellung bewegt sich in der Größenordnung von 1% pro Jahr. Es wird die Erfahrung zeigen, ob dieser Zinsfuß weiter reduziert werden oder gar entfallen kann. Es ist hervorzuheben, daß es sich nur um einen Guthabenzins handelt, dem kein Sollzins gegenübersteht. Ich gehe folglich davon aus, daß der Produzent das Geld zur Staatsbank bringt, die den Betrag (15 GE) seinem Konto gutschreibt. Das Geld ist nun wieder vollständig beim Staat (Zeile 4). Nun kommt die Frage auf: Darf die Staatsbank das Geld, das ihr die Kunden anvertraut haben, ausgeben? Ja - sie darf es. Das ist auch im jetzigen Bankensystem so. Bringt ein Bankkunde einen 100€-Schein zur Bank und läßt den Betrag seinem Konto gutschreiben, so stapelt die Bank nicht die Geldscheine auf und wartet darauf, daß dieselben Kunden „ihr“ Geld wieder abheben. Eine Bank muß nur so viel Geld im Hause haben, daß sie die Nachfrage ihrer Kunden nach Bargeld befriedigen kann. Das ist weit weniger als die Summe aller Guthaben der Kunden. Das gilt auch für die Staatsbank in meinem Modell, die das Geld wieder ausgibt. Nun zahlt die Staatsbank das Bürgergeld für den zweiten Monat aus, wieder 5 GE für jeden Bürger (Zeile 5). Wieder geben die AL ihr ganzes Geld für Waren des Produzenten aus (Zeile 6). Da der Produzent das Geld auch jetzt nicht braucht, bringt er es wieder zur Bank, die es seinem Konto gutschreibt, womit sein Kontostand jetzt 30 GE beträgt (Zeile 7). Man erkennt, daß das Geld in einem geschlossenen Kreislauf zirkuliert. Es ist immer dasselbe Geld. An diesem Modell ist die Funktion des Geldes als Umlaufmittel gut erkennbar. Der Kontostand des Produzenten ist nun, am Ende des 2. Monats, auf 30 GE angewachsen und damit höher als die gesamte Geldmenge. Es ist somit nicht möglich, daß der Produzent „sein ganzes Geld“ mit einem Mal wieder abhebt. Das ist in der herkömmlichen Geldwirtschaft ebenso. Die Menge aller Guthaben in Deutschland ist etwa 75 mal so groß wie die gesamte Geldmenge. Irgendwann ist der Kontostand des Produzenten so hoch, daß er für den abschätzbaren Rest seines Lebens nicht mehr arbeiten muß und den Ruhestand auf gehobenem Niveau genießen kann. Wenn er das tut ändert sich die Situation. Eine solche Darstellung kann immer nur eine Situation/Zeitphase wiedergeben. Sie müßte deshalb der veränderten Situation angepaßt werden. << vermeintliche Auswege ~ Der Fortgang >> |
Das Patentrezept


